Zubereitung
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Iced Matcha
Kalt gemacht, nicht kalt geworden.
Der Unterschied ist die Reihenfolge
Ein Iced Matcha ist kein abgekühlter heisser Matcha. Wer heiss zubereitet und Eis dazugibt, verdünnt und verliert den Schaum. Der Tee wird wässrig und stumpf.

- 01Sieben und konzentriert schlagenZwei bis drei Gramm mit nur dreissig bis vierzig Millilitern Wasser bei siebzig Grad. Das ergibt ein Konzentrat.
- 02Glas mit Eis füllenGrosse Würfel schmelzen langsamer und verwässern weniger.
- 03AufgiessenKaltes Wasser oder Milch über das Eis, dann das Konzentrat darauf.
- 04Nicht rührenDie Schichtung ist die halbe Freude. Wer mischen will, tut es am Tisch.
Kalt gebrüht über Nacht
Die zweite Methode braucht keinen Besen. Zwei Gramm Matcha und dreihundert Milliliter kaltes Wasser in eine Flasche, gut schütteln, über Nacht in den Kühlschrank. Das Ergebnis ist milder, süsser und fast ohne Bitterkeit, weil Catechine sich in Kaltwasser schlechter lösen als Theanin.
Diese Methode verzeiht auch einen etwas gröberen Matcha, weil das Pulver Zeit hat, sich zu verteilen.
Was sich lohnt und was nicht
- Lohnt sich
- Ein Single Cultivar kalt. Die Eigenart der Sorte tritt kalt deutlicher hervor als heiss
- Lohnt sich
- Wenig Eis, grosse Würfel, kein Sirup
- Lohnt sich nicht
- Der teuerste Matcha im Glas mit Sirup und Sahne. Dafür reicht die zweite Qualität
- Lohnt sich nicht
- Vorbereiten auf Vorrat. Nach ein paar Stunden im Glas oxidiert auch kalter Matcha und wird stumpf
