Herkunft

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Die Regionen

Vier Landschaften, vier Handschriften.

Wo Matcha herkommt

Japan baut auf rund vierzigtausend Hektar Tee an, aber nur ein kleiner Teil davon wird beschattet und zu Tencha verarbeitet. Vier Regionen prägen den Matcha, der aus Japan herauskommt.

Uji, Yame, Shizuoka und Kagoshima, von Norden nach Süden.
Uji, Yame, Shizuoka und Kagoshima, von Norden nach Süden.

Herkunft ist kein Qualitätssiegel

Uji auf der Dose heisst nicht automatisch besser. Es gibt hervorragenden Matcha aus Kagoshima und mittelmässigen aus Uji. Die Region beschreibt einen Stil, nicht eine Note. Wer wissen will, was in der Dose ist, achtet auf Region und Cultivar und Erntejahr.

Uji, Kyoto

Uji, Kyoto

Die älteste Matcharegion und bis heute der Massstab. Hanglagen, kühle Nächte, Nebel am Morgen. Der Stil ist tief, umamireich und zurückhaltend in der Süsse. Wazuka ist der Teil von Uji, in dem an Steilhang von Hand geerntet wird.

Yame, Fukuoka

Yame, Fukuoka

Im Südwesten auf Kyushu. Warmes Klima, fruchtbarer Boden, viel Nebel im Tal. Yame ist bekannt für dichte, kräftige Tees mit Röstnoten und einem vollen Körper, der Milch trägt, ohne zu verschwinden.

Shizuoka

Shizuoka

Die grösste Teeregion Japans, am Fuss des Fuji. Vor allem Sencha, aber die Lagen um Tenryu liefern auch hervorragenden Tencha. Der Stil ist klar, frisch und etwas heller als Uji.

Kagoshima

Kagoshima

Ganz im Süden, vulkanischer Boden, frühe Ernte. Kagoshima erntet zwei Wochen vor Uji. Die Tees sind kräftig, farbintensiv und oft sortenrein ausgebaut, weil die Region mit neuen Cultivars arbeitet.