Werkzeug
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Die Werkzeuge
Acht Dinge, von denen du zwei brauchst.
Was auf dem Tisch steht
Die Ausstattung für Matcha ist überschaubar und seit Jahrhunderten unverändert. Man kann mit zwei Stücken anfangen und den Rest später dazunehmen.
Chasen, der Besen
Aus einem einzigen Stück Bambus geschnitten, achtzig bis hundertzwanzig Borsten. Unverzichtbar.

Chawan, die Schale
Breit und flach genug, dass der Besen Platz hat. Eine Müslischale tut es zur Not auch.

Furui, das Sieb
Gegen Klumpen. Der grösste Unterschied für den kleinsten Preis.

Chashaku, der Löffel
Bambus, gebogen. Zwei gehäufte Löffel sind etwa zwei Gramm.

Messlöffel
Die genauere Alternative. Wer gleichbleibend gut zubereiten will, wiegt.

Kusenaoshi, der Halter
Keramik. Hält die Besenform beim Trocknen und verlängert die Lebensdauer deutlich.

Wasserkocher mit Temperatur
Das wichtigste Gerät in der Liste, das nicht aus Bambus ist. Kochendes Wasser macht guten Matcha bitter. Siebzig bis achtzig Grad sind das Ziel. Wer keinen regelbaren Kocher hat: aufkochen und fünf Minuten stehen lassen.

Die Dose
Lichtdicht, luftdicht, mit Innendeckel. Der Innendeckel ist kein Detail, er hält den Sauerstoff draussen. Matcha gehört nie in ein Glasgefäss auf der Arbeitsplatte.
Womit man anfangen kann
| Stufe | Was dazugehört | Warum |
|---|---|---|
| Minimum | Chasen und eine breite Schale | Ohne Besen kein Schaum. Ein Milchaufschäumer geht, schmeckt aber anders |
| Sinnvoll | Dazu Sieb und Messlöffel | Das Sieb löst das häufigste Problem, der Löffel macht das Ergebnis wiederholbar |
| Vollständig | Dazu Halter, Chashaku, Wasserkocher mit Temperatur | Ab hier geht es um Haltbarkeit des Besens und um Genauigkeit |
Was man nicht braucht
Elektrische Matchaquirle, Schablonen für Latte Art, Sirupe in zwölf Geschmäckern. Wenn ein guter Matcha Sirup braucht, ist es kein guter Matcha.
